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Tipps für den Kauf von Lichterketten

Wer für seinen Weihnachtsbaum eine Lichterkette sucht, sollte beim Kauf darauf achten, ob der elektrische Weihnachtsschmuck innen oder im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon eingesetzt werden soll, denn Lichterketten und Lichtschläuche sind draußen besonderen Einflüssen wie Wind, Regen und Schnee ausgesetzt und müssen daher eigens für den Außenbereich hergestellt sein. Verbraucher sollten unbedingt auf die entsprechenden Verpackungs-Hinweise achten.

Beim Installieren der Lichtketten im Freien ist Vorsicht geboten. Provisorisch verlegte Verlängerungsleitungen durch den Garten, die wochenlang der Witterung ausgesetzt sind, sind tabu; die Verbindungsstellen der Verlängerungsleitungen dürfen nicht direkt auf dem Erdboden oder im Schnee liegen. Auch sollten die Ketten nicht selbsttätig verlängert werden, da die Hersteller die Anzahl der Lichter, die Länge der Ketten sowie die Volt- und Wattzahlen genau aufeinander abgestimmt haben. Wer dennoch verlängert, riskiert durchgeschmorte Transformatoren und Kurzschlüsse. Außentaugliche und spritzwassergeschützte Transformatoren sind an der Schutzklasse IP 44, IP 54 oder IP 64 zu erkennen.

Die Steckdose im Freien, die Lichterketten mit Strom versorgt, muss ebenfalls vor Regenwasser geschützt, durch einen zusätzlichen Stromkreis abgesichert und vom Haus ein- und auszuschalten sein.

Lichterketten aus Fernost genügen häufig nicht den hiesigen Sicherheitsbestimmungen und können für die Benutzer gefährliche sicherheitstechnische Mängel aufweisen. Deshalb sollten die Verbraucher sie vor dem Kauf gründlich prüfen. Eine Hilfe und ein Wegweiser im Dschungel der Weihnachtsdekoration sind dabei entweder das GS-Zeichen (GS = geprüfte Sicherheit) oder das dreieckigen VDE-Prüfzeichen.

Für Ihre Fragen zu dieser Presseinformation:

Dr. Susanne Woelk, DSH-Geschäftsführerin
Tel.: 040 / 29 81 04 62, Fax: 040 / 29 81 04 71,
Mail: s.woelk@das-sichere-haus.de

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