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Sturzfrei durch den Frühjahrsputz

Wenn die Frühlingssonne durch schmutzige Fensterscheiben auf staubige Bücherregale lacht, kann sich das durchaus störend auf andere Frühlingsgefühle auswirken. Die Mittel dagegen: Schrubber, Wischmopp, Fensterleder & Co.

Um ohne Stürze und andere Blessuren durch den Frühjahrsputz zu kommen, hier einige Tipps:

  • Zweckmäßige Kleidung tragen, keine weiten Ärmel oder lose Schürzenbänder. An ihnen kann man leicht hängenbleiben.
  • Auf gutes Schuhwerk achten: Der ideale Hausschuh hat eine gute Profilsohle, ist flach und umschließt den Fuß. Durchgelaufene Schlappen oder hochhackige Pumps sind ungeeignet.
  • Nicht auf Fensterbänke steigen!
  • Fenster möglichst nur von innen, also aus dem Zimmer heraus reinigen. Die Außenseite des Fensterbrettes ist als Plattform tabu!
  • Ist die Außenseite des Fensters nur schwer zu erreichen, helfen ein langer Stiel oder ein Spezialgerät.
  • Die Fensterbank sollte vor dem Putzen leergeräumt sein.
  • Stühle und Hocker eignen sich zum Sitzen, nicht zum Daraufstellen! Standsichere Tritte, Trittleitern und Hauhaltsleitern erkennt man am GS-Prüfsiegel (steht für „geprüfte Sicherheit”)
  • Eimer, Schrubber und Reinigungsmittel gehören an den Rand des Putzgeschehens. Mitten im Weg werden sie zu gefährlichen Stolperfallen. Das gilt besonders dann, wenn das Treppenhaus gereinigt werden soll.
  • Heben Sie alles, was heruntergefallen ist, sofort auf. Wischen Sie Fett und Wasser auf: Rutschgefahr!
  • Haben Sie genügend Steckdosen installiert? Quer durch die Wohnung verlaufende Verlängerungskabel sind nicht zu unterschätzende Stolperfallen
  • Halten Sie Reinigungsmittel, Sanitärreiniger und andere Haushaltschemikalien von kleinen Kindern fern. Vergiftungsgefahr!
  • Machen Sie nicht zehn Dinge gleichzeitig, sondern nehmen Sie sich genügend Zeit für den Frühjahrsputz. Sinnvoll ist es, sich vorher einen Zeitplan zu machen, der genügend Pausen vorsieht

Und zu guter Letzt die Belohnung: Nach einem anstrengenden Frühjahrsputz hat man sich allemal einen Blumenstrauß oder einen entspannenden Kinoabend verdient.

Unfallzahlen

Aufschlussreich ist ein Blick auf die Unfallzahlen: Pro Jahr ereignen sich bundesweit rund 2,7 Millionen Unfälle im Haushalt, nach jüngsten Erhebungen des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden sind 1999 – das ist die aktuelle Zahl - 5.592 Menschen durch einen häuslichen Unfall gestorben. Stürze sind mit rund 80 Prozent die häufigste Ursache für den Unfalltod in den vermeintlich sicheren eigenen vier Wänden.

Für Ihre Fragen zu dieser Presseinformation:

Dr. Susanne Woelk, DSH-Geschäftsführerin
Tel.: 040 / 29 81 04 62, Fax: 040 / 29 81 04 71,
Mail: s.woelk@das-sichere-haus.de

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