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Weihnachten

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Die Supermärkte haben Weihnachten schon längst eingeläutet – überall gibt es Schoko-Weihnachtsmänner und Spekulatius. Für viele kommt Heiligabend trotzdem überraschend; kurz vor den Feiertagen stellt man fest, dass noch Geschenke fehlen und dass die Back-Zutaten verbraucht sind. Ganz zu schweigen von den anstehenden Weihnachtsfeiern. Die Vorweihnachtszeit ist deswegen für viele Stress pur ? und Stress führt zu Unfällen, sagt Susanne Woelk von der Aktion DAS SICHERE HAUS:

O-Ton  25 sec

„Man setzt sich ja eigentlich schon relativ früh unter Druck. Was mache ich zu Weihnachten, wen lade ich ein, wer muss unbedingt eine Karte bekommen, wem will ich was schenken. Das verursacht Stress und Stress führt dazu, dass man zum Beispiel im Haushalt etwas unaufmerksamer wird, dass man hundert Dinge gleichzeitig erledigen möchte und dadurch steigt die Unfallgefahr. Deshalb sollte man sich ruhig einige Wochen früher hinsetzen, eine Liste machen mit den Einkäufen und dann hat man schon eine ganze Menge für mehr Ruhe getan.“

Zu einer zünftigen Vorweihnachtszeit gehört auch das Plätzchenbacken. Damit es dabei nicht zu Verbrennungen kommt, sollte man beim Backen vorsichtig sein, rät Katrin Rüter de Escobar vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft:

O-Ton  22 sec

 „Die meisten Unfälle in der Küche passieren tatsächlich am Herd. Der Herd ist – gerade beim Weihnachtsbacken – im Dauerbetrieb und ist sehr heiß, darum Vorsicht im Umgang mit dem Herd. Beim Öffnen der Herdklappe immer Topflappen benutzen. Vorsicht mit Kindern, die dort schnell mal mit der Hand auf die heiße Innentür fassen und sich schwere Verbrennungen zuziehen können.“

Auch die Kerzen am Adventskranz oder am Tannenbaum schaffen eine wunderschöne Atmosphäre. Die Tannenzweige brennen allerdings auch sehr leicht:

O-Ton  22 sec

 „Wenn die trocken werden, brennen die nicht nur, die explodieren förmlich. Also Vorsicht mit dem Adventskranz. Die Tannenzweige kann man und sollte man in der Mitte der Adventszeit mal austauschen, durch frische, die nicht so leicht entflammbar sind. Und man sollte darauf achten, dass die Kerzen immer einen Abstand von zirka 25 Zentimetern zum Schmuck des Kranzes und zu den Tannenzweigen haben.“

Die Versicherungs-Expertin rät außerdem, Rauchmelder zu installieren – sicherheitsgeprüfte Geräte gebe es schon für wenige Euro. Wer einen kompletten Weihnachtsbaum-Check machen möchte, findet alle Informationen unter www.das-sichere-haus.de. Auf der Seite gibt es noch viele weitere Tipps, um Unfälle zuhause und unterwegs zu vermeiden.

Kontakt:
Katrin Rüter de Escobar, GDV, Tel: 030 / 2020 5183, k.rueter @ gdv.org
Dr. Susanne Woelk, Aktion DAS SICHERE HAUS, Tel.: 040 / 29 81 04 62,
s.woelk @ das-sichere-haus.de

Download:

Sicher durch den Weihnachtsstress