AngeTIPPt

13.05.13

Romantische Feuerstellen im Garten sicher gestalten

Fackeln und Feuerschalen setzen romantische Akzente im Garten und verleihen der Dämmerung das...

mehr

17.04.13

Stühle eignen sich zum Sitzen, nicht zum Draufstellen

Ein sicherer Tritt ist im Haushalt unverzichtbar

Eine solide Leiter mit zwei bis drei Stufen...

mehr

15.04.13

Kinderfahrräder

Auch Secondhand muss sicher sein

Ein gutes Kinderfahrrad kostet reichlich und ist sowieso bald...

mehr

Urlaub vom Pflegealltag – gute Angebote finden

Neuer Infobrief bietet Tipps für pflegende Angehörige

Körperliche Anstrengung, psychische Belastungen und Berge an Formalien gehören zum Alltag in der häuslichen Pflege. Viele pflegende Angehörige möchten diesen Stress einmal unterbrechen und sich frischen Wind um die Nase wehen lassen – auch mit dem Pflegebedürftigen zusammen. Ein solcher Urlaub will allerdings sorgfältig geplant sein. Tipps dazu gibt die neue Ausgabe des Pflegeinfobriefes „Zu Hause pflegen – bleiben Sie gesund!“ der DSH und ihrer Partner.  

Barrierefreie Unterkunft, Auszeiten vor Ort
Für beide, den pflegenden Angehörigen und den zu Pflegenden, müssen die Bedingungen vor Ort stimmen, damit jeder sich gut erholen kann. Stichpunkte sind hier die Barrierefreiheit der Unterkunft und eine passende Infrastruktur. Es muss Restaurants und Ausflugsziele geben, die auch der Pflegebedürftige mit seiner individuellen Beeinträchtigung erreichen kann. Unterstützung bei der oft mühseligen Suche bieten spezielle Seiten im Internet wie www.barrierefreie-reiseziele.de

Auszeiten vor Ort
Der pflegende Angehörige braucht auch und gerade im Urlaub Zeit und Gelegenheit für eigene Aktivitäten. Dann ist es gut zu wissen, ob und zu welchen Bedingungen der Pflegebedürftige betreut werden kann. Hier helfen ambulante Pflegedienste am Urlaubsort weiter. Die Kosten für eine solche stundenweise Unterstützung übernimmt in vielen Fällen die Pflegekasse innerhalb der so genannten Verhinderungspflege.  

Häusliche Pflege muss verwaltet werden – Aktenordner mit System
Die Pflege eines Angehörigen bedeutet immer einen großen Organisationsaufwand: Anträge müssen gestellt, Medikamente beschafft, finanzielle Unterstützung gesichert und Nachweise aller Art geführt werden. Mit fortschreitender Dauer der Pflegebedürftigkeit wächst auch die Verwaltung. Die Unfallkasse rät pflegenden Angehörigen, die anschwellenden Papierberge von Anfang an in einem Aktenordner mit System zu bändigen. Dazu gehören Kapitel wie „Vollmachten“, „Ausweise“, „Behörden“, „Sozialversicherungsträger“ und „Ärzte“. Bei Bedarf sind alle benötigten Unterlagen sofort zur Hand. Hilfreich ist auch eine vollständige Liste aller Ansprechpartner und ihrer Erreichbarkeit – vom sozialen Netzwerk über alle Sozialversicherungsträger und Behörden bis hin zu Ärzten und Therapeuten. 

Weitere Themen in „Zu Hause pflegen – bleiben Sie gesund!“ sind Pflegestützpunkte und die aktuelle Rechtslage bei der Beschäftigung von Pflegekräften aus dem Ausland.  

Der Infobrief kann hier bestellt und hier heruntergeladen werden.

<- Zurück zu: AngeTIPPt