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Oft ein Segen: Selbsthilfegruppen für pflegende Angehörige

Gespräche mit Gleichbetroffenen bringen Entlastung und Verständnis

Aktueller Infobrief gibt Tipps

Wer einen Angehörigen pflegt, richtet seinen Tagesablauf oft völlig auf die Pflege aus. Für eigene soziale Kontakte bleibt wenig Zeit. Selbsthilfegruppen für pflegende Angehörige können helfen, aus der Isolation herauszukommen und Verständnis zu finden. Gleichbetroffene unterstützen sich gegenseitig dabei, gesundheitliche, psychische oder soziale Probleme zu bewältigen und frische Kraft zu tanken.

Die richtige Gruppe finden
In der neuen Ausgabe des Pflegeinfobriefes „Zu Hause pflegen – bleiben Sie gesund!“ sind deshalb Selbsthilfegruppen ein Schwerpunktthema. In dem Infobrief, den die DSH zusammen mit einigen Unfallkassen herausgibt, erhalten pflegende Angehörige Tipps, wie sie die richtige Gruppe finden können. Das ist zum Beispiel oft abhängig vom Pflegebedarf des Angehörigen: Wer einen Demenzkranken pflegt, hat ganz andere Themen als etwa die Eltern eines schwerbehinderten Kindes.

Wichtig ist auch, sich für das Finden der richtigen Gruppe genug Zeit zu nehmen. Der erste Schritt kann der Kontakt zu einer der 300 lokalen Selbsthilfekontaktstellen in Deutschland sein (weitere Infos: www.nakos.de).

Tabu-Thema Inkontinenz
Inkontinenz ist ein heikles Thema – auch und gerade in der häuslichen Pflege. Der Pflegebedürftige empfindet oft Hilflosigkeit und Scham, der Pflegende Widerwillen oder gar Ekel. Wenn beide Seiten ihre inneren Grenzen akzeptieren können, ist das schon der erste Schritt zu einer guten Lösung. Die kann zum Beispiel darin bestehen, für die Intimpflege einen ambulanten Pflegedienst zu beauftragen.  

Essen auf Rädern
Weitere Themen in „Zu Hause pflegen – bleiben Sie gesund!“ sind Essen auf Rädern, Tipps zur Beleuchtung und, in der Reihe „Hilfsmittel“, die Gehhilfen. 

Der komplette Infobrief kann ebenso wie frühere Ausgaben unter www.das-sichere-haus.de/Broschueren im Bereich "Pflegende Angehörige" heruntergeladen werden.

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