Demenzkranke stellen Angehörige vor große Herausforderungen
Belastungen wachsen schrittweise. Entlastungsangebote früh annehmen
Etwa eine Million Demenzkranke leben in Deutschland. Die Mehrzahl von ihnen wird zu Hause von Angehörigen gepflegt – eine Aufgabe, die mit der Zeit die eigenen Kräfte des Pflegenden überfordern und ihn erkranken lassen kann: Das Risiko für Angehörige von Demenzkranken, depressiv zu werden oder selbst an einer Demenz zu erkranken, ist höher als ihrer Altersgenossen.'
Eigene Grenzen rechtzeitig erkennen
Vorbeugen können Pflegende zum Beispiel dadurch, dass sie die Grenzen ihrer eigenen Kraft früh erkennen und überlegen, was Ihnen den Pflegealltag erleichtern könnte. Professionelle Hilfe durch Pflegedienste etwa ist eine Möglichkeit, der Erfahrungsaustausch mit ähnlich Betroffenen eine andere.
Tipps und Adressen dazu finden Angehörige in der neuen Ausgabe des Informationsbriefes für pflegende Angehörige „Zu Hause pflegen – bleiben Sie gesund!“, den die Aktion Das Sichere Haus (DSH), Hamburg, zusammen mit Partnern herausgibt.
Durch Klänge entspannen
Musik und meditativer Tanz sind, gerade auch bei der Pflege Demenzkranker überlegenswerte Wege, das eigene Wohlbefinden zu steigern. Melodien, Rhythmen und Tonfolgen beruhigen und können ebenso zu innerer Balance führen wie einfache ruhige Tänze in der Gruppe. Auch zu diesem vielseitigen Thema bietet der Infobrief einige Anregungen.
Das Informationsangebot von „Zu Hause pflegen – bleiben Sie gesund“ runden Tipps zur Wohnraumanpassung sowie, in der Serie „Hilfsmittel“, zum Toilettenstuhl ab.
Der komplette Infobrief kann ebenso wie frühere Ausgaben unter www.das.sichere-haus.de/Broschueren/Pflegenewsletter/2010 heruntergeladen werden.
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